 Fotos: c/o Sylvia Koch In der Verehrung des Heiligen Valentin vermischen sich die Elemente verschiedener Legenden um zwei Männer dieses Namens, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass Bischof Valentin von Terni (das damals Interamna hieß) gar mit dem Priester Valentin von Rom identisch ist. Die Legenden beziehen sich aufs 3. Jahrhundert. Es ist die Zeit der Christenverfolgungen. Für Romantiker: (Eine) Legende vom heiligen Valentin Claudius II., römischer Kaiser von 268 bis 270 n. Chr., war ob seiner militärischen Erfolge und Eroberungen durchaus beliebt bei seinen Untertanen. Insbesondere sein Sieg über die Goten stabilisierte das schwächelnde Römische Reich – und brachte Claudius den Beinamen Gothicus ein.  Für seine Kriegsdienste standen Claudius allerdings nur die ledigen Männer zur Verfügung, weshalb er kurzerhand Eheschließungen untersagte. Valentin jedoch widersetzte sich dem Verbot. Er schenkte Frischverliebten Rosen aus seinem Garten. Valentin vermählte Heiratswillige und wurde deshalb ins Gefängnis gesperrt. Junge Paare legten von nun an Blumen an seinem Fenster ab. Die blinde Tochter eines Aufsehers besuchte ihn regelmäßig. Durch ein Wunder heilte Valentin sie. Und – ganz ohne Wunder und trotzdem ganz wunderbar – verliebten sich die beiden. Valentin wurde zum Tode verurteilt und am 14. Februar 269 enthauptet. zurück zu: Vielliebchen
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